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Arbeitest du in einem Irrenhaus?

Vom ganz normalen Büroalltag

Ich arbeite in einem Irrenhaus

Ich glaube, diese Frage hat sich jeder schon einmal gestellt. Es ist nur gut zu wissen, dass man damit gar nicht so alleine steht. In vielen größeren Firmen läuft so einiges schief und bei genauer Betrachtung findet man seine Firma in den Berichten sehr schnell wieder. Martin Wehrle hat so einiges an Material gesammelt und es macht einfach nur Freude zu lesen, dass es nicht nur im „eigenen Laden“ klemmt.

Hier ein Auszug aus der Leseprobe von Martin Wehrle’s und Dirk Meissner’s :
Ich arbeite in einem Irrenhaus

„Woran können Sie schnell erkennen, ob Ihre Firma ein Irrenhaus ist (ein detaillierter Test erwartet Sie ab Seite 199)? Im Laufe der Jahre sind mir vier wichtige Kennzeichen aufgefallen, von denen mindestens eines zutreffen muss:

1. Heuchelei:Die Firma tut nicht, was sie sagt, und sagt nicht, was sie tut. Sie verspricht Mitarbeitern (und Kunden) mehr, als sie hält. Sie pflegt Leitsätze, die nicht gelten. Sie stellt Forderungen, die nicht zu erfüllen sind. Nur eine Moral ist ihr heilig: die Doppelmoral. Wahr ist, was ihr nützt. Solche Firmen sind Spezialisten für Fassadenbau – nur ihr Außenbild ist makellos.

2. Profitsucht: Die Firma fühlt sich nur einem »höheren« Ziel verpflichtet: der Gewinnmaximierung. Der Kunde ist für sie nur eine Einnahmequelle, ein »Account«; die Umwelt ist für sie nur ein Rohstoff, den es auszubeuten gilt; und der Mitarbeiter ist nur ein Mohr, der gehen kann, wenn er seine Schuldigkeit getan hat. Der Bagger des Personal- und Kostenabbaus schlägt ohne Skrupel zu. Vor allem Konzerne handeln nach dieser plutokratischen Maxime.

3. Egozentrik: Die Firma ist vor allem mit sich selbst beschäftigt – nicht mit dem Markt. Man definiert Prozesse, zelebriert Meetings, schlägt Schaum. Mal herrscht Chaos, etwa nach einer Restrukturierung, dann Erstarrung, etwa nach einer Budgetsperre. Die Mitarbeiter sind auf den Chef fixiert. Der Kunde spielt die letzte Geige.

4. Dilettantismus: Die Firma stolpert über die eigenen Füße. Hier wird kein Geschäft geführt, hier wird fröhlich dilettiert. Die Führungskräfte verdienen ihren Namen nicht. Die Entscheidungen werden gewürfelt. Der Horizont reicht nicht weiter als der Stadtbus. Vor allem im Mittelstand macht sich dieser unfähige Irrenhaus- Typus breit.“

Hast du deine aktuelle Firma erkannt? Du willst einfach mehr davon, weil geteiltes Leid halbes Leid ist? Ich kann dir dieses Buch (hier gibt es auch die komplette Leseprobe) wirklich nur ans Herz legen, da es wesentlich dazu beiträgt, sein Los nicht ganz so ernst zu nehmen und das Lachen wieder zu finden.

Hier geht es direkt zum Buch bei Amazon. Es gibt übrigens auch einen zweiten Teil dazu, der da heisst: Ich arbeite immer noch in einem Irrenhaus.

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