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Göteborg

Dieser  Reisebericht ist zu finden auf:

http://reisen.ciao.de/Stena_Line_Skandinavien_und_England__Test_2813665

Ich möchte Euch heute von meinem Wochenend-Kurztrip nach Göteborg berichten und vor allem aber auf die Fährüberfahrten mit der Stena Line eingehen.

Wir hatten das Angebot der Stena Line genutzt und das Jazz-Wochenende gebucht. Inkludiert: Zweimal Frühstück, ein Abendessen und ein Göteborg-Ticket für Straßenbahn und einige Fähren. Beim Abendessen spielt live eine Jazzband (70 Jahre aufwärts). Das haben die Jungs aber auch richtig gut gemacht. War sogar ein Fanclub mitgereist (oder es waren die Ehefrauen…)Wir (meine Kollegen und ich) sind am Freitag nach der Arbeit in der Nähe von Leipzig losgerast und kamen gut und pünktlich in Kiel an. Das Parkhaus haben wir sofort gefunden. Nach einem kurzen Snack konnten wir am Infoschalter von einem sehr freundlichen Angestellten die Schlüsselkarten an uns nehmen. Uns wurden drei 4-Bett-Comfort-Kabinen auf Deck 11 zugewiesen, obwohl wir ein einfaches (und preiswertes) Pauschalarrangement gebucht hatten. Aber wir haben uns natürlich nicht beschwert…

Auf der Stena Germanica, einer der beiden täglich abwechselnd fahrenden Fähren, fanden wir unsere Kabinen relativ schnell. Deck 11 ist nicht mit dem Fahrstuhl und nur über die rote Treppe von Deck 10 erreichbar, aber so unübersichtlich ist das Schiff ja auch wieder nicht. Es befinden sich große Übersichtstafeln in jedem Treppenaufgang.Die Innenkabine war für uns 3 Mädels mit unserem sparsamen Gepäck ausreichend groß und mit dunkelblauen Klappcouches und 3 großen Spiegeln versehen. Das Bad hat eine annehmbare Größe und verfügt u. a. auch über Duschbad und Handtücher.

Nach dem Einräumen der Kabine sind wir aufs Sonnendeck gegangen und haben den Sonnenschein bei einem ersten Glas (mitgebrachten) Sekt genossen, nachdem uns während der Autofahrt ständig Regen auf die Schieben prasselte.Schließlich durften wir auf Deck 9 unser Abendessen in Buffettform zu uns nehmen. Das Restaurant befindet sich am Ende der Fähre. Das Schwedische Buffett war einfach überwältigend, riesengroß bei einer atemberaubenden Auswahl an Fisch und Fleisch und Salaten und Snacks. Dazu Bier, (leckeren) Wein und Softgetränke, Obst und, und, und…

Leider mussten wir das Restaurant nach einiger Zeit (ca. 1,5 Stunden) verlassen, damit der 2. Durchgang essen konnte. In diesem Moment war das Restaurantpersonal etwas unfreundlich zu uns, weil wir unsere gefüllten Weingläser mit an die Bar nehmen wollten, was man uns schließlich aber doch erlaubte. Danach durften wir das Restaurant aber auch nicht noch einmal betreten. Am Eingang werden die Tickets kontrolliert. Man kann aber auch ein Abendessen für 22 Euro direkt am Eingang buchen und dann nach Herzenslust (und mit Zeitbegrenzung)schlemmen.Auf Deck 8 befindet sich ein Shopping-Center, welches zu wirklich annehmbaren Preisen kleine Mitbringsel und Süßigkeiten sowie Spirituosen und Spielzeug anbietet. Gut für restliches Kleingeld auf der Rückfahrt.

Auf Deck 9 befinden sich mehrere Restaurants und Bars, wo für jeden Geschmack etwas dabei sein müsste.
Nach dem Abendessen saßen wir also an der Bar, die leider ziemlich zeitig geschlossen wurde. Über die Preise kann ich leider nichts sagen. Anschließend haben wir bis weit nach Mitternacht in der Disco auf Deck 10 getanzt. Dort befinden sich sehr angenehme Sitzecken, die Musik ist auch in Ordnung, und es werden vom DJ Wünsche umgehend berücksichtigt. Nur den „Holzmichl“ kannte er offenbar nicht…Während der Überfahrt haben wir selbst auf Deck 11 keinerlei Schwankungen gespürt und konnten die restliche Nacht ganz friedlich schlafen. Leider ist es in der Kabine sowas von dunkel, dass man keinen Zeitplan hat. Vom Flur dringt nicht ein winziger Lichtschein hinein, allerdings auch kein Lärm. Nur der Motor war gleichmäßig, aber nicht störend zu hören.

Morgens um 7 geht ein liebevoller „Weckruf“ mit Musik in verschiedenen Sprachen ein.
Um 8 Uhr saßen wir dann schon beim Frühstück, und weil die Nacht kurz war, guckten alle noch ziemlich müde.Pünktlich um 9 legt die Fähre im Hafen Göteborg an. Während der Überfahrt wurden uns noch eine Stadtrundfahrt für 15 Euro und eine Fahrt an die Westküste für 10 Euro angeboten, und weil wir keine Ahnung hatten, was wir sonst hätten machen sollen, haben wir auch das gebucht.

Die persönlichen Sachen bleiben natürlich in der Kabine, die während des Landaufenthaltes gereinigt wird.Direkt vor der Fähre warteten schon die beiden Busse auf uns, und wir wurden bequem mit einer kompetenten deutschsprachigen Reiseleiterin durch Göteborg gefahren. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns eine ganze Menge angeschaut.
Nach einem weiteren Bummel durch die Stadt fuhr der Bus dann weiter an die Westküste, wo wir die Insel Tjörn, insbesondere das Fischerdorf Skarhamn besuchten. Dort hatten wir eine Stunde Aufenthalt und konnten alles genau beschnarchen.

Mit unseren Schlüsselkarten durften wir schon ab 17 Uhr in unser schwimmendes Hotel und haben den Rest des sonnigen Nachmittages auf dem Sonnendeck verbracht. Anschließend haben wir uns ein Abendessen gebucht, weil das Buffett am Vorabend so lecker war. Beim Auslaufen der Fähre standen wir draußen und haben mit Tränen in den Augen die Älvsborgsbron passiert und versucht, die Eindrücke vom Tag zu verarbeiten. Die Nacht haben wir wieder in der Disco zugebracht.Nach einer weiteren kurzen, aber schönen Nacht sahen wir schon in der Ferne Kiel. Das Frühstück haben wir uns noch schmecken lassen, danach haben wir das Anlegen der Fähre von draußen beobachtet. Und dann waren wir auch schon wieder da und hatten noch eine ca. 5-stündige Fahrt vor uns, bis wir wieder voller neuer Eindrücke zu Hause ankamen.

Dieses kurze, aber heftige Wochenende war nicht unbedingt erholsam, aber informativ und wunderschön, grad wenn man in einer Gruppe reist. Wir hatten so viel Spaß und haben die Zeit einfach nur genossen.Ich kann jedem so ein Pauschal-Arrangement empfehlen, um ein schönes Wochenende zusammen zu verbringen. Mir und uns allen hat es auf jeden Fall ganz super gefallen.

Wir fühlten uns zu jeder Zeit gut vom Bordpersonal betreut. Auf Deck 7 gibt es einen Informationsschalter, der für Fragen jeder Art offen ist.Negativ ist uns aufgefallen, dass es keinen Bordarzt gibt, weil die Fähre nur 12,5 Stunden unterwegs ist. Eine Kollegin hat sich nämlich beim Tanzen den Fuß verstaucht.

Trotzdem würden wir diesen Kurztrip jederzeit wiederholen. Und Schweden bzw. das kleine Stück, was ich gesehen habe, hat mir persönlich so gut gefallen, dass wir unseren nächsten Sommerurlaub dort verbringen werden.
Leider haben wir keine Elche gesehen.
Fotos habe ich auf www.neuber-online.de eingestellt.Liebe Grüße

Kathrin

Sieh dir Göteborg an und was man an zwei Tagen alles erleben kann: vom Start zuhause über die Fahrt nach Göteborg, Besuch der Fischkirche, Hai gucken, Sightseeing zu Wasser, Riesenradfahren, Wellness genießen bis Rückreise. Mehr kann man übrigens in Düsseldorf entdecken, wo Göteborg und Stockholm einen Pop up Store eröffnen. Musik, Design, Kurzfilme und viele Tipps für Städtereisen. Alles außer Alltag!



Stena Line - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

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