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Pure Freundschaft

Pure Freundschaft zwischen

Frauen und Männern

Heute möchte ich einmal eine Diskussion anregen, weil mich interessiert, wie ihr über bestimmte Themen denkt. Freundschaft unter Frauen oder auch unter Männer ist kein Thema. Das gibt es ohne Zweifel und ist eigentlich nicht der Rede wert. Ganz anders wird es jedoch, wenn wir über eine reine Freundschaft, also keine Liebesbeziehung, zwischen Mann und Frau reden. Zum einen macht es sehr schnell die Runde, das „sich da etwas tut“, aber ebenso ist es möglich, dass sich plötzlich die Erwartungshaltung dieser Freundschaft ändert und eine Seite, warum auch immer, plötzlich mehr erwartet.

Liegt es vielleicht daran, das Frauen und Männer in Sachen zwischenmenschlicher Kommunikation (verbal und nonverbal) recht unterschiedlich „ticken“?

Gibt es euerer Meinung nach ein Rezept, welches immer passend wäre für eine Freundschaft ohne falsche Erwartungen?
Würde z.B. ein „ich mag Dich und unsere Freundschaft ist mir wichtig, mehr will ich jedoch nicht und die Körperkontaktebene ist Tabu“ für Klarheit sorgen?

Können Männer damit umgehen, dass man nichts auf der erotischen Ebene will? Muss man auf eine Freundschaft mit denen verzichten, die das nicht können oder sind wir dazu verdonnert sie immer wieder in die Schranken zu weisen?

Liegt es in der Natur der Dinge, das diese „Lust auf mehr“ ständig durchbricht oder setzen wir als Frau sogar eindeutige Zeichen dafür, so das der Mann drauf anspringen muss? Sind wir vielleicht, möglicherweise sogar unbewusst, auf „Fansuche“?

Hat es bei euch schon mal funktioniert mit einem gegengeschlechtlichen Partner über längere Zeit nur mal zu quatschen, weg zu gehen oder einfach nur mal gemeinsam Spaß zu haben?

Ist es vielleicht so, wie einer meiner Arbeitskollegen sagt:
Männer haben keine Lust auf eine beste Freundin.  Die beste Freundin eines Mannes geht auch mit ihm ins Bett oder sie geht nirgendwo hin.

Mal ehrlich, würdest du es zulassen, dass dein(e) Freund(in)/Ehemann(frau) eine „beste(n) Freund(in)“ hat…?

Ich bin wirklich gespannt auf eurer Antworten, Erfahrungen, Meinungen und was euch sonst so zu dem Thema einfällt.



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7 Kommentare zu „Pure Freundschaft“

  • Tabea:

    Ich möchte nicht meckern, aber es ist durchaus möglich. Löst euch von dem Irrglauben, dass es ein Problem ist, wenn einer der beiden erotische Gedanken hat. Solange MANN es im Reich der Phantasie lässt und FRAU sich nicht einbildet, dass sich der Mann nicht unter Kontrolle hat, nur weil der Blick mal kurz am Ausschnitt oder sonstwo hängen bleibt. Nicht jeder Mann ist ein rein triebgesteuertes, sabberndes Wesen, das nur nett ist, weil es sich eine Belohnung erhofft. (MANN und FRAU hier beliebig austauschbar)

  • Melanie:

    Mann und Frau – nur allerbeste Freunde ohne Hintergedanken….. – hahaha….

  • Andrea:

    Wenn mein Freund eine beste Freundin hätte, egal ob es sie vor mir schon gab oder erst später, würde mich das wahnsinnig machen. Wenn sich mein Freund einer anderen Person mehr öffnet als mir, ist die Beziehung im wohl im Arsch.

  • Moni:

    Wenn ich eine tolle Freundschaft mit einem Mann habe und ihn auch noch attraktiv finde, ist er automatisch ein möglicher Traumpartner für mich – natürlich mit der Ungewissheit, ob’s denn dann wirklich gehen würde. Das kann ich auf Dauer nur aushalten, wenn ich in meiner eigentlichen Beziehung (Ehe / Partnerschaft) etwas annähernd gleichwertiges habe – sonst wird die unerfüllte Sehnsucht, die dann geweckt wird, einfach zu gross.

  • Sabine:

    Ich bin verheiratet, ich habe auch Männerfreundschaften, die selbst verheiratet sind, sie sind aber nicht so sehr persönlich, und die einzige Schranke, die da existiert, ist halt meine Ehe, weil diese Männer meinen Mann halt auch kennen. „Keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus“. Dennoch, man spürt doch dann und wann sexuelles Interesse. Die Schranke der Ehe wird von einigen Männern schon beachtet, denn im Kern ist der Mann bequem und konfliktscheu, zumindest ab einem bestimmten Alter, wenn die Libido nicht mehr ganz so zwingend ist. Es mag etwas anderes sein, wenn man als Frau eine feste Beziehung hat, aber nicht verheiratet ist. Zumindest ist es noch bei der etwas älteren Generation so, dennoch glaube ich, dass es da bei jüngeren Leuten nicht sehr viel anders ist. Ist Frau noch nicht fest verheiratet (hat womöglich noch Kinder), könnte man sie einem anderen ja noch abjagen. Ein Spiel eben..

    • Lena:

      Meine beste Freundin ist männlich und wir kennen uns schon ziemlich lange. Ich habe bei männlichen ‚Freundinnen‘ immer darauf geachtet, den Körperkontakt kurz zu halten. Umarmen ist erlaubt, aber nur kurz. Beim Arm um die Schulter legen hilft ‚Sorry, daß geht mir auf den Rücken‘ und rauswinden. Händchenhalten geht gar nicht… Männer merken dann schnell, daß man nicht an mehr interessiert ist. Damit klar ist, daß du an der Freundschaft auf jeden Fall interessiert bist, solltest du konkrete Vorschläge für’s nächste Treffen machen, z.B. ‚Hast Du Lust mit mir ins Kino zu gehen?‘ oder ‚Ich wollte mal zum Griechen, der neu aufgemacht hat.Kommst du mit?‘

  • Thomas:

    Eine Freundschaft mit Frauen funktioniert nur und das ist meine persönliche Meinung, wenn beide in einer Beziehung stecken und der jeweilige Partner nicht auch noch eifersüchtig wird. Dieser Aspekt wird meistens vergessen. Es muss nicht immer am Mann liegen. Ich selbst hatte die Erfahrung: zuerst wollte ich mehr von ihr als nur Freundschaft, dann hatte ich dies akzeptiert es lief alles bestens zwischen uns, dann wollte sie mehr, ich aber nicht und dann war ganz schnell Schluß. Also ich denk auf Dauer klappt das leider nicht mit dem „NUR“ befreundet sein. Schade eigentlich!!

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