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Körpersprache

Körpersprache

So verraten sich Lügner

Aus gegebenen Anlass dachte ich mir, daß es ist sinnvoll wäre, wenn viel mehr Leute wüssten, was man über die Körpersprache eines Menschen alles erfahren kann. Im speziellem geht es in diesem Artikel darum, wie man erkennen kann, ob dein Gegenüber die Wahrheit sagt oder sich um eine ehrliche Antwort drücken möchte.  Die Serie „Lie to me“ gibt zu diesem Thema auch eine Menge Informationen.

Frage, was du fragen willst und beobachte dann, wie die betreffende Person reagiert: Antwortet sie frei und ohne Umschweife, kannst du beruhigt sein. Wer aber den Spieß umdreht und plötzlich den Fragensteller in die Mangel nimmt, will von sich ablenken. Lasse dich nicht aus dem Konzept bringen: „Erst beantwortest Du meine Frage. Dann sage ich Dir, was Du wissen willst“. Klare Ansagen helfen!

Nachplappern schafft Zeit

Kennst du das? Du stellst eine Frage und dein Gesprächspartner wiederholt erst einmal, was du gefragt hast? Diese Handlung weist darauf hin, dass der Lügner Zeit schinden will, um seine eigene Antwort zu finden. Weitere beliebte Zeitschinder: Gähnen, Husten, Räuspern oder Schnäuzen.

„Ich schwöre es Dir!“

Vorsicht vor der „Hoch und Heilig“-Fraktion: Wer ständig schwört, dass er die Wahrheit sagt und zwar beim Grab irgendeines verstorbenen Verwandten, der hat ganz offensichtlich etwas auf dem Kerbholz. Oder warum hat es jemand so nötig, sein Gegenüber von der Richtigkeit seiner Worte zu überzeugen? Glaubt er am Ende selbst nicht daran?

Übertriebener Wutausbruch

Sehr starke Proteste oder übertriebene Gestiken sind klassische Reaktionen, wenn du jemanden einer Lüge überführt hast. Je größer die Aufregung über eine vermeintliche Unterstellung, desto mehr ist an der Vermutung dran. Wer sich nichts vorzuwerfen hat, wird kaum ausflippen, sondern ruhig und sachlich „Nein“ sagen.

Die herablassende Masche

Wer sich ertappt fühlt, versucht die Situation mit einer herablassenden Reaktion oder absoluter Emotionslosigkeit zu überspielen. Nach dem Motto „Deine Frage ist es gar nicht wert, dass ich darauf antworte“. So verunsichern Lügner ihr Gegenüber äußerst gekonnt.

Unkontrolliertes Herumzupfen

Die klassische Übersprunghandlung: Herumzupfen an Haaren, Pulli oder irgendeinem greifbaren Gegenstand. Dieses Verhalten deutet darauf hin, dass die Person flunkert und nicht ihre ehrliche Meinung ausspricht.

Verschränkte Arme schaffen Distanz

Wer vorsätzlich lügt, fühlt sich angreifbar und unsicher. Diese Gefühle spiegeln sich überdeutlich in der Körperhaltung wieder: Verschränkte Arme, überschlagene Beine und verdeckte Hände weisen darauf hin, dass diese Person etwas zu verbergen hat. Wer ehrlich ist, präsentiert sich mit einer geöffneten Körperhaltung.

Auf die Lippe beißen

Wann runzelst du die Stirn? Wenn du nachdenkst, richtig? Genauso tun das Lügner, die sich schnell eine Antwort ausdenken müssen. Wer schwer überlegt, beißt häufig auf seiner Unterlippe herum und verrät sich dadurch. Die nervöse Anspannung entlädt sich im Mundbereich.

Der plötzliche Schweißausbruch

Ein plötzlicher Schweißausbruch, extrem tiefes Atmen und unruhiges Fingertrommeln sind klassische Anzeichen dafür, dass Ihr Gegenüber gerade mächtig nervös wird. Wer sich ertappt fühlt, versucht sich zudem mit einer Barrikade zu schützen. Das kann ein Tisch sein, aber auch jeder andere Gegenstad, der zwischen zwei Personen positioniert wird.

Vorsicht bei geschlossenen Augen

Die Augen sind der Spiegel der Seele. Kein Wunder, dass man einiges an ihnen ablesen kann. Wenn jemand besorgt ist oder gar Angst hat, weiten sich automatisch seine Pupillen. Tun sie das nicht, lügt diese Person über ihre Gefühle. Deswegen schließen Lügner auch oft unbewusst die Augen, damit niemand darin „lesen“ kann – und um Zeit zu schinden. Auch häufiges Blinzeln ist verdächtig.

Viele Gesten hintereinander

Gespielte Gesten und vorgetäuschte Emotionen laufen in schneller Reihenfolge hintereinander ab. Der Grund liegt auf der Hand: Der Lügner braucht einige Zeit, um die vermeintlich passende Reaktion abzurufen. Ist das Gefühl echt, finden die unterschiedlichen Bewegungen gleichzeitig statt. Die Person muss nicht erst darüber nachdenken, sondern handelt instinktiv.

Das schiefe Lächeln

Dauerlächler sind nicht zwangsläufig nette Menschen. Oft wollen sie mit ihrem freundlichen Gebaren etwas überspielen. Denn eine ehrliche und spontane Gefühlsregung dauert in der Regel zwischen fünf und zehn Sekunden. Alles, was darüber hinaus geht, sollte Sie stutzig machen.

Wer ehrlich ist nutzt im Normalfall den ganzen Körper, um seine Statements zu untermauern. Er agiert sozusagen symmetrisch. Dagegen weist Asymmetrie in der Körperhaltung und im Gesicht auf Unsicherheit hin. Ein schiefes Lächeln oder einseitiges Schulterzucken können Anhaltspunkte sein. Aber auch nach vorn gezogene Schultern und nervös wippende Beine sind oft Indizien für einen Täuschungsversuch.

 

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