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Wimpernzange richtig anwenden

Die richtige Anwendung einer Wimpernzange

Von der Optik her wirkt sie wie ein medizinisches Gerät und war lange aus den Kosmetkiktäschchen verschwunden: die Wimpernzange. Aber langsam taucht sie wieder mehr und mehr auf, das liegt vor allem daran, dass eine Wimpernzange den Wimpern einen tollen Schwung gibt. Manchem macht so eine Wimpernzange ein wenig Angst, da sie etwas an eine Schere erinnert. Aber anstatt Scherenblätter findet man oben am Gerät eine bogenförmige Metallschiene. Drückt man die Bügel der „Schere“ zusammen, wird eine untere Metallschiene gegen die obere gedrückt. Zwischen den beiden Metallschienen befindet sich zum Schutz der Wimpern ein Gummi- oder Kunststoffstreifen.

Um die Wimpernzange richtig anzuwenden, benötigt man etwas Geschick und ein wenig Zeit. Die Zange wird an den Lidrand gelegt, auf dem sich die zu formenden Wimpern befinden. Dann wird die Zange zugedrückt und etwas länger zugehalten. Wenn man die Zange nämlich sofort wieder öffnet, ist das Ergebnis der Wimpernformung nicht dauerhaft.  Um ein Ergebnis zu erzielen, das den ganzen Tag hält, muss man die Zange etwa eine Minute zusammendrücken. Dadurch werden die Wimpern Richtung der Augenbraue hoch gebogen und erhalten einen schönen Schwung.

Verlängert wird die Haltbarkeit dieses Effektes, wenn nach dem Wimpernformen Wimperntusche, vorzugsweise wasserfeste, benutzt wird. Diese legt sich wie ein feiner Film um jedes Wimpernhärchen. Wenn sie getrocknet ist, stützt sie die Form der Wimpern wie ein Korsett. Wer seine Wimpern nach der Verwendung der Wimpernzange nicht mehr tuschen mag, der soll auch einen haltbaren Effekt erhalten, wenn er auf den Gummi- oder Kunststoffsteifen ein wenig Haarspray sprüht. Auch hier legt sich ein stützender Film um jede einzelne Wimper. Ich habe das noch nicht getestet, ihr könnt mir eure Erfahrung dazu als Kommentar hinterlassen.

Grundsätzlich wird die Wimpernzange vor dem Schminken angewendet. Sie ist der erste Schritt zur Schönheit, noch bevor die Grundierung und das restliche Make-up aufgetragen werden. Es besteht die Gefahr die Wimpern beim Formen abzubrechen, denn z.B. durch Maskara können die Wimpern brüchig werden. Setzt man sie dann noch einer mechanischen Belastung aus, können sie am Wimpernrand abbrechen. Diese wachsen zwar nach, bis dahin muss Frau jedoch drei Wochen ohne Wimpern auskommen. Und wer will das schon?

Was bei Wimpernzangen beachtet werden sollte

Woran erkennt man eine gute Wimpernzange? Und auf was muss man achten, um möglichst lange Freude an ihr zu haben?
Wer eine Wimpernzange kaufen möchte, der sollte sich in eine Drogerie oder in eine Parfümerie begeben. In großen Warenhäusern ist eine Wimpernzange bereits ab etwa drei Euro zu bekommen. Vergleicht man dies mit einem Preis zwischen 10 Euro und 20 Euro, wie er in den meisten Parfümerien und Drogerien verlangt wird, scheint die Wimpernzange aus dem Kaufhaus auf den ersten Blick ein richtiges Schnäppchen zu sein.

Doch die Freude an der günstigen Wimpernzange hält in den meisten Fällen nicht lange. Denn vor allem bei der Qualität wird bei diesen günstigen Produkten gespart. So kommt es vor das die Zange nicht robust genug verarbeitet wird. Wenn dann beim Wimpernformen Druck auf die Zange ausgeübt kann sich die ganze Zange verbiegen. Die Wimpern werden dann nicht geformt und lassen den ersehnten Schwung vermissen. Eine gute Wimpernzange sollte aus robustem Edelstahl gefertigt sein, so lässt sich die Zange gut reinigen und man braucht keine Rostflecken zu befürchten. Besonders hochwertige Modelle sind zusätzlich vergoldet, das ist nicht nur gut für die Optik, sondern verhindert auch, dass sich Bakterien ansiedeln können.

Ein weiterer Punkt, bei dem vom Hersteller gerne gespart wird, sind die Polster an den Formschienen. Diese bestehen bei hochwertigen Wimpernzangen entweder aus Samt oder einem dünnen Kunststoffpolster. Nach Möglichkeit sollte das Gummipolster abgerundet sein, das verhindert sicher, das ein Knick in die Wimpern kommt. Die günstigen Modelle formen die Wimpern mit der blanken Metallschiene. So werden die Wimpern, direkt über die Kante der Formschiene gebogen. Dabei kann es vorkommen, dass die Wimpern beim Biegen abbrechen. Hochwertige Produkte erkennt man auch daran, dass diese Schutzpolster erneuert werden können. Ist dies nicht der Fall, so ist die Wimpernzange ein Einwegprodukt, das relativ schnell in den Müll wandert. Wenn man jedoch beim Kauf auf die bereits beschriebenen Merkmale achtet, hat man ein Leben lang Freude an seiner Wimpernzange.

Für wen ist eine Wimpernzange geeignet?

Wer wünscht sich nicht, dichte, lange und schön geschwungene Wimpern zu haben. Es sind doch die Augen, die uns ein strahlendes Aussehen verleihen. Viele Frauen verwenden daher eine Wimpernzange, um ihren Wimpern den ultimativen Schwung zu verpassen. Dabei wird die Zange so angesetzt, dass sie am Lidrand die Wimpern umschließt. Durch das Zudrücken der Zange werden die Wimpern fixiert und in die gewünschte Form gebracht. Um die feinen Wimpernhärchen nicht zu beschädigen, besitzen Wimpernzangen gepolsterte Auflageflächen. Geeignet sind Wimpernzangen für alle Wimpern. Egal ob fein oder dicht, natürlich oder künstlich verlängert – eine Wimpernzange verschönert jede Art von Wimpern. Besonders gerne kommt sie allerdings bei Frauen zum Einsatz, welche eine chemische Verformung der Wimpern nicht vertragen. Denn die so genannte Wimpernwelle eignet sich nicht für jeden. So sind besonders Menschen mit empfindlichen Augen sehr dankbar, dass es Wimpernzangen gibt. Diese können problemlos angewandt werden, ohne dass man Angst haben muss, dass es zu Reizungen oder Rötungen kommt. Auch Allergiker sollten lieber zur Wimpernzange als zur Wimpernwelle greifen. Die Inhaltsstoffe der Wimpernwelle, auch wenn sie dermatologisch getestet sind,  können Allergien hervorrufen. Gerade Frauen, die sich ihre Wimpern verlängern lassen haben, sollten eine mechanische Verformung immer der chemischen den Vortritt geben. Ausserdem kann eine Wimperzange sehr individuell eingesetzt werden. Vielleicht möchte man nicht jeden Tag einen Wimpernschwung? Mit einer Wimpernzange kann er dann kreiert werden, wenn er erwünscht ist.

Wie oft sollte man eine Wimpernzange anwenden?

Eine Wimpernzange hilft da, wo Mutter Natur etwas sparsam mit den Vorzügen der Schönheit war. Sie formt die Wimpern des oberen Lides schwungvoll und verleiht den Augen dadurch einen fulminanten Auftritt. Der besondere Vorteil einer Wimpernzange gegenüber anderen formgebenden Möglichkeiten besteht dabei vor allen Dingen darin, dass sie bei allen Wimperntypen und Längen einsetzbar ist. Ihr ist es zudem völlig egal, ob die Wimpern dicht oder dünn, dunkel oder hell sind. Und so steht dem täglichen Einsatz der Wimpernzange nichts im Wege. Da die Wimpern so allerdings nur mechanisch gebogen werden, kann es sein, dass das erzielte Ergebnis nicht den ganzen Tag anhält und man „nachbiegen“ muss. Hierbei muss Frau allerdings aufpassen. So müssen die Wimpern vor dem Biegen stets von Wimperntusche oder anderem Make-up befreit werden. Denn durch die Wimperntusche werden die Wimpern dicker und steifer. Dadurch können sie leichter brechen. Ein Effekt, der nicht angestrebt werden sollte 🙂

Es gibt es auch einen kleinen Trick, um den Wimperschwung länger aufrecht zu halten. Man kann die Wimpernzange vor der Verwendung ein klein wenig anwärmen. Dies geht am besten mit einem Föhn. Danach wirkt die warme Wimpernzange wie ein Lockenstab. Sie formt die Wimpern leichter und dauerhafter. Wenn man diese Methode anwendet erspart man sich nicht nur ein mehrmaliges Verwenden der Zange am Tag. Auch das Abschminken, welches bei einer Verwendung im Vorfeld geschehen muss, entfällt. Somit hat man weniger Arbeit und ein super tolles Ergebnis. Nur Vorsicht: Die Zange nicht zu heiß werden lassen. Berührt man mit einer zu heißen Zange das Augenlid, tut das richtig weh.

Vor- und Nachteile einer Wimpernzange

Wimpernzangen sind aus einem Kosmetiktäschchen nicht wegzudenken. Sind diese kleinen Zauberwerkzeuge doch die einfachste Art, jeder noch so starrsinnigen Wimper den richtigen Schwung zu verpassen. Die Vorteile einer Wimpernzange überwiegen klar den Nachteilen. Denn im Gegensatz zu einer chemischen Veränderung der Wimpern ist eine Wimpernzange bei allen Wimpernarten einsetzbar. Es kommt nicht darauf an, ob die Wimpern, welche in Schwung gebracht werden wollen, kurz oder lang, dünn oder dick sind. Eine Wimpernzange biegt sie alle hin. Ein weiterer Vorteil ist die tägliche Einsetzbarkeit der Zange. Es gibt keine Beschränkungen bezüglich der Dauer der Nutzung.

Als „Nachteil“ muss man erwähnen, dass die Wimpernzange nur bei ungeschminkten Wimpern verwendet werden darf. Ist bereits Mascara auf den Wimpern, könnten diese beim Formen abbrechen. Deshalb: Immer vorher gründlich abschminken. Auch die relativ kurze Haltbarkeit des Wimpernschwunges gegenüber einer Wimpernwelle könnte als Nachteil ausgelegt werden.

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